NEWS Druckguss Heidenau GmbH

03.09.2009 Mai 2009 - Freistaat unterstützt Druckguss Heidenau mit Millionenbürgschaft
Hoffnung in Zeiten der Wirtschaftskrise. Auch wenn es ein beruhigender Moment war, man sah Ursula Schuchardt, Geschäftsführende Gesellschafterin der Druckguss Heidenau, die Anspannung an, als sie Finanzminister Prof. Georg Unland am Dohnaer Standort begrüßte. Letztlich geht es um die Zukunft der DGH-Gruppe, die sich aus sechs Gesellschaften zusammensetzt, mit der Führungsstelle in Dohna. Daran hängen immerhin 715 Beschäftigte, 186 davon in Dohna. „Es ist schön zu erfahren, dass das Land Sachsen und auch die Sparkasse schnell und unbürokratisch Hilfe angeboten hat. Für diese Vertauen in unsere Firma danke ich auch im Namen unsere Mitarbeiter“, sagte Ursula Schuchardt sichtlich bewegt. Finanzminister Georg Unland übergab eine Landesbürgschaft in Höhe von 5,2 Millionen Euro. Damit kann Druckguss einen dringend benötigten Kredit über 6,5 Millionen Euro in Anspruch nehmen, um so die laufenden Betriebskosten zu decken. Die DGH-Gruppe gehört nicht zu Firmen die sich etwa verspekuliert hätten. Der Druckgusshersteller, der sich als Entwicklungslieferant für die Autoindustrie einen Namen gemacht hat, die integrierte Teileherstellung von der Entwicklung über die Werkzeuge, die Fertigung bis zur Qualitätskontrolle unter einem Dach vereint und wie es Prof. Unland formulierte „kein Management eingekauft hat, das von der Branche nichts verstand“, sieht sich aber genauso den Folgen der Wirtschaftskrise gegenüber. Die Aufträge gingen zurück, besonders in der Automobilbranche und Zahlungsverzug von Kunden beeinträchtigte die Liquidität der Firma außerdem. Personal musste sowohl in Dohna als auch an den anderen Standorten der DGH-Gruppe schon abgebaut werden – insgesamt 100 Stellen. Mit dem Kredit kann Druckguss wieder „Anlauf nehmen, bis Jahresende hofft man auf mehr Aufträge.“ Prognosen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung wagt niemand. „Wir werden in Sachseneinige 100 Millionen an Steuereinbußen zu verkraften haben. Und dennoch hilft der Staat dort wo es Hoffnung und Aussicht auf Entwicklung gibt, wie hier in Dohna. Der Betrieb hebt sich aus der Schar der Konkurrenten ab und das bietet Chancen für die Zukunft“, ist der Minister überzeugt. Worte, die die Firmenchefin sicher gerne hört. „Ich hoffe, wir meistern die Krise und gehen gestärkt daraus hervor“, sagt Ursula Schuchardt zum Abschied mit einem Lächeln. Wochenkurier 27. Mai 2009, S. 3
17.08.2009 Februar 2009 - Inbetriebnahme Carat
Inbetriebnahme 2500 t Maschine Carat > neues, innovatives Maschinenkonzept mit folgenden Vorteilen: - Kürzere Maschine, geringerer Flächenbedarf - Parallelbewegungen zur Zykluszeitreduktion - kürzere Rüstzeiten - Höhere Steifigkeit des Schliesssystems Höhere Masshaltigkeit der Bauteile, reduzierte Bauteilentgratung und weniger Ausschuss. - Gleichmässige Schliesskraftverteilung Höhere Maschinen- und Werkzeuglebensdauer. - Geringerer Energieverbrauch durch abgestufte Konstantpumpen und geringere installierte elektrische Leistung.
04.12.2007 November 2007
Das Druckgießwerkzeug für das in enger gemeinsamer Zusammenarbeit mit Audi entwickelte Doppelkupplungsgetriebegehäuse wurde unter Einhaltung einer sehr engen Terminvorgabe zum ersten Mal am 28.06.2007 erfolgreich bemustert. Anschließend wurden die gegossenen Rohteile mechanisch bearbeitet und vermessen. Die Lieferung der ersten werkzeugfallenden Teile erfolgte termingemäß. Derzeit wird durch die DGH-Group die Vorserie beliefert.
12.09.2006 INFO
Die Druckguss Heidenau GmbH vergießt seit 2001 erfolgreich Magnesium-Druckgusslegierungen im Maschinenbereich 700t und 2300t für die Automobilindustrie. Die Magnesiumdruckgussteile werden bearbeitet und für den Designbereich pulverlackiert.